HAMLET – Ein-Personen-Stück

Ein Schauspieler. Acht Rollen. Eine Gitarre, eine Säge, eine Kamera, das Publikum und „Thunderstruck“ von AC/DC. Peadar de Búrca nimmt das Publikum mit auf eine intensive, einstündige Reise durch die wichtigsten Motive von „Hamlet“. Shakespeares klassisches Drama erklingt hier im originalen Shakespeare-Englisch, jedoch in einer Form, die auch für ein polnisches Publikum, das die heutige Sprache kennt, zugänglich ist. Dies ist keine traditionelle Theateraufführung – es ist ein theatralisches Erlebnis. Diese Inszenierung von „Hamlet“ ist dynamisch, prägnant und voller Emotionen. Sie bleibt klar und übersichtlich, überrascht stellenweise mit Humor und verliert dabei dennoch nichts von ihrer dramatischen Kraft. Ich habe viele Live-Inszenierungen gesehen – McKellens zeitlose Interpretation, Cumberbatchs „süßen Prinzen“, Sam Wanamakers freche Version im Globe – entscheidend ist nicht…

Ein Schauspieler. Acht Rollen. Eine Gitarre, eine Säge, eine Kamera, das Publikum und „Thunderstruck“ von AC/DC.

Peadar de Búrca nimmt das Publikum mit auf eine intensive, einstündige Reise durch die wichtigsten Motive von „Hamlet“. Shakespeares klassisches Drama erklingt hier im originalen Shakespeare-Englisch, jedoch in einer Form, die auch für ein polnisches Publikum, das die heutige Sprache kennt, zugänglich ist. Dies ist keine traditionelle Theateraufführung – es ist ein theatralisches Erlebnis.

Diese Inszenierung von „Hamlet“ ist dynamisch, prägnant und voller Emotionen. Sie bleibt klar und übersichtlich, überrascht stellenweise mit Humor und verliert dabei dennoch nichts von ihrer dramatischen Kraft.

Ich habe viele Live-Inszenierungen gesehen – McKellens zeitlose Interpretation, Cumberbatchs „süßen Prinzen“, Sam Wanamakers freche Version im Globe – entscheidend ist nicht das Streben nach einer unerreichbaren endgültigen Fassung, sondern dass ein 400 Jahre altes Stück für das heutige Publikum Sinn ergibt. „In dieser Fassung wird es Lachen geben, es wird Tränen geben, und nur mutige oder angehende Schauspieler sollten sich in die erste Reihe setzen, denn ich garantiere Ihnen eine unvergessliche Stunde Ihres Lebens“, sagt de Búrca.

Auf der Bühne erscheint nur ein einziger Schauspieler, der im Handumdrehen zwischen mehreren Figuren gleichzeitig wechseln kann. Daher spielt das Publikum eine enorme Rolle, das – wie im elisabethanischen Theater – Teil des Geschehens wird und die Atmosphäre der Aufführung mitgestaltet: Es meldet sich zu Wort und wirkt aktiv am Geschehen mit. Hier geschieht alles schnell: Die Handlung verlangsamt sich nicht, die Spannung steigt stetig, und die Musik begleitet die Geschichte von der ersten bis zur letzten Szene.

Die musikalische Ebene erfüllt in dieser Inszenierung eine besondere Funktion, da sie vor allem den Rhythmus bestimmt, die Emotionen verstärkt und das gesamte Stück zusammenhält.

„Hamlet“ ist eine Tragödie. Oft ist es auch eine Komödie. Es ist ein Stück über das Schauspiel. Es ist ein Rachedrama, ein Krimi, eine Erzählung, die sowohl den Ruhm der Menschheit als auch ihre völlige Bedeutungslosigkeit feiert – bemerkt Peadar de Búrca. – In dieser Fassung wird es Lachen geben, es wird Tränen geben. Und wer in der ersten Reihe sitzt, wird diese Stunde wohl für den Rest seines Lebens nicht vergessen – fügt der Autor hinzu.

Die Aufführung wird von Paweł Gosek mit Live-Musik begleitet.

„Hamlet“ – eine Aufführung in englischer Sprache ohne Übersetzung. Der Eintritt ist frei, die Teilnehmerzahl ist begrenzt.